Eingewöhnung

Der Übergang aus der Familie in die Kindertagesstätte bedeutet für jedes Kind eine große Herausforderung. Es muss sich an eine neue Umgebung anpassen und Beziehungen zunächst fremden Kindern und Erwachsenen aufzubauen. In der ersten Zeit wird es mit noch unbekannten Räumen, Tagesabläufen und mehrstündigen Trennungen von den Eltern konfrontiert.

 

Um dies dem Kind schonend und angstfrei zu vermitteln, bieten wir für Eltern und Kind Schnuppertage an, um die Einrichtung erstmals kennen zu lernen. Ebenfalls findet im Vorfeld ein Aufnahmegespräch statt, in dem sich Eltern, Kinder und ErzieherInnen kennen lernen, die wichtigsten Informationen und Fragen geklärt und weitergegeben werden können. Die weitere Gestaltung der Eingewöhnungsphase orientiert sich an der Individualität des Kinders und die der Eltern.

 

Kommen Kinder aus dem u3-Bereich wird der Übergang in den Kindergartenbereich von den BezugserzieherInnen unterstützt. Die Kinder kommen von der behüteten nestgruppe in die große Kindergartengruppe. Die Eingewöhnung beginnt mit der Teilnahme an gemeinsamen Aktionen, am Frühstück oder an Spaziergängen, wobei das Kind immer von einer Erzieherin aus dem u3 Bereich begleitet wird.

 

Es finden Übergabegespräche zwischen den beiden Teams statt. Eltern haben die Gelegenheit, Elterngespräche mit ErzieherInnen aus beiden Bereichen wahrzunehmen.

 

In den ersten Wochen achten wir vermehrt auf die Neuanfänger, um ihnen einen guten Start zu bereiten. In dieser Zeit finden keine gruppenübergreifende Projekte statt.

 

Die Dauer einer Eingewöhnung kann stark variieren. Nach 6-8 Wochen ist sie in der Regel abgeschlossen. Dann bieten wir ein Erstgespräch an, in dem die ersten Wochen, wichtige Erfahrungen und Beobachtungen, sowie offene Fragenbesprochen werden.